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Cover Orientierung 3/2017

Heft 3/2017: Ins Gespräch bringen - Kommunikation als Basis

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Heft 4/2008: RentnerLeben

Cover Heft 4/2008

Editorial

Liebe Leserin, lieber Leser der Orientierung!

»Das 30. Lebensjahr wird in der Literatur als ein Zeitpunkt genannt, an dem sich im Organismus eine Wende vollzieht, Wachstum und Reifung des Organismus haben ihren Höhepunkt erreicht, und nun beginnt ein langsam fortschreitender Abbau physiologischer Funktionen. « schreibt Christina Ding-Greiner in ihrem Grundsatzartikel auf Seite 1. Schöne Aussichten für 31-Jährige... Und wenn sich dann erst die 4, die 5 oder gar die 6 vor dem eigenen Alter platziert? Naja, kleiner Trost, dass das schon mit 30 angefangen hat.

Oder gilt, was Benoîte Groult in »Salz des Lebens« formuliert: »Dann gibt es immer noch die heftigste Freude von allen, die Freude an sich selbst - der Mund voll leckerem Essen, der wolkenlose Himmel. Jahrzehnte müsst ihr warten, ihr Jungen, bis euch diese einfachen, profanen Dinge mit wahrem Entzücken erfüllen.« - Persönliche Berührungen, die Ihnen unser »Senioren-Heft« bietet.

Behindertsein + Altern = ???

Aber dann die andere, möglicherweise spannende Frage: Wie altern Menschen mit einer Behinderung? Gleich? Oder ganz anders als der Rest der Welt? Oder weiß man es halt mal wieder nicht so genau? Sie werden verschiedene Erfahrungen dazu lesen. Und Sie werden diese mit Ihren eigenen Erfahrungen zum Thema vergleichen. Christina Ding-Greiner: Alternsprozesse und Krankheitsprozesse verlaufen in gleicher Weise bei Menschen mit einer geistigen Behinderung; die geringeren kognitiven Fähigkeiten, häufig auftretende körperliche Einschränkungen oder aber genetische Komponenten modifizieren oder beschleunigen den Verlauf.« - Alles klar?

Zu welchen Schlüssen werden Sie beim Lesen kommen? Wozu lassen Sie sich anregen? Was wird Sie aufregen? Sie werden es sehen!

Vielleicht geht es Ihnen ein wenig wie dem großen Theologen und Religionsphilosophen Romano Guardini (1885-1968):

Je älter ich werde, desto größer wird
das Geheimnis in allem.
Aber auch etwas anderes geschieht:
Das Geheimnis wird bewohnbar.

Ihre
Friedrich Fabriz
Martin Herrlich

PDF-Icon Editorial und Inhaltsverzeichnis (PDF-Datei, 516 kb)

Autoren dieser Ausgabe

Bollag, Dr. Esther, Pfarrerin bei der Nachfolgeorganisation der St. Nikolauskirchengemeinde, Feuerherz Diakonisches Begegnungszentrum, Hamburg. Zusätzlich Lehrbeauftragte zum Thema »Behinderung und Ethik« an verschiedenen Hochschulen.

Breck, Susanne, Martinshof Rothenburg Diakoniewerk

Bruhn, Ramona, Kinderkrankenschwester, Dipl. Rehabilitationspädagogin/akademische Sprachtherapeutin, Fachweiterbildung Palliative Care, Hospiz Am Ostpark, Stiftungsbereich Vor Ort, von Bodelschwingsche Anstalten Bethel, Dortmund

Ding-Greiner, Dr. Christina, Studium der Medizin in Heidelberg und Wien. Promotion in Heidelberg. Studium der Gerontologie am Institut für Gerontologie der Univ. Heidelberg und Abschluss mit Diplom. Mitarbeiterin am Institut für Gerontologie. Forschungsschwerpunkte: Gesundes Altern, Altern bei geistiger Behinderung und psychischer Erkrankung; gesundheitliche Prävention bei Frauen in der zweiten Lebenshälfte.

Fechter, Harald, Diplom-Pädagoge, Bereichsleiter Wohnen im Heim Pfingstweid e.V., 88069 Tettnang

Herrlich, Martin, M.A., Schulleiter an der Evangelischen Fachschule für Heilerziehungspflege Schwäbisch Hall

Huber, Brigitte, Theologin, Bioethik- Beauftragte des Bundesverband evangelische Behindertenhilfe, hpca, München

Katzenstein, Meggy, Fachpädagogin für Erwachsenenbildung, Diakonie Kork, Kehl-Kork

Krause, Gerda, Einrichtungsleiterin, Einrichtungen Wildeshausen, Diakonie Himmelsthür, Hildesheim

Kurz, Hartmut, Bereichsleitung Fachdienst, BruderhausDiakonie Behindertenhilfe Ermstal

Mair, Prof. Dr. Helmut, Universität Münster

Mandler, Hansjörg, Pädagogischer Direktor, Diakoniewerk Essen

Pfannkuch, Dr. Harald, Diakoniewerk Essen, gemeinnützige Behindertenhilfe GmbH, gemeinnützige Senioren- und Krankenhilfe GmbH

Ruis, Dr. Gaby, Klinische und Gesundheitspsychologin, tätig im Psychologischen Dienst des Evangelischen Diakoniewerk Gallneukirchen, www.diakoniewerk.at

Saathoff, Elisabeth, Diakonie Himmelsthür, Hildesheim

Schüle, Ernst-Ulrich, Pfarrer, als theologisch-pädagogischer Vorstand lange Jahre tätig im Sonnenhof, Schwäbisch Hall, lebt dort im Ruhestand

Schwarte, Norbert, Prof. em. Dr., Uni Siegen

Stobbe-Hoeft, Inga, Projektteam Erinnerungssparkasse, Diplom Pädagogin, MPH, war Wohngruppenmitarbeiterin in Wohnbereich Langenhagen und hat die Erinnerungssparkasse in ihrer Diplomarbeit thematisiert; jetzt Fachstab Wohnen im Wohnbereich Morgenstern der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen

Sulewski, Gerd, Projektteam Erinnerungssparkasse, Diakon, Leiter des Wohnbereichs Langenhangen in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen

Trobisch, Achim, Leiter Heilpädagogische Einrichtung, Martinshof Rothenburg Diakoniewerk, www.martinshof-diakoniewerk.de

Wieland, Wolfgang, Projektteam Erinnerungssparkasse, Diakon, Fachstab im Wohnbereich Langenhangen in der Diakonischen Stiftung Wittekindshof in Bad Oeynhausen

Wolfsdorff, Ilse, Oberin Korker Schwesternschaft, Diakonie Kork, Kehl-Kork

PDF-Icon Autorenverzeichnis und Impressum (PDF-Datei, 134 kb)

 

Leseproben

Altern mit geistiger Behinderung
Dr. Christina Ding-Greiner, Institut für Gerontologie, Heidelberg

Christina Ding-Greiner stellt fest, dass es keiner speziellen Theorie des Alterns für geistig behinderte Menschen bedarf. Unterschiede im Ablauf und in der Erkrankungshäufigkeit einzelner Organsysteme lassen sich auf Entstehung und Ursachen der geistigen Behinderung zurückführen. Die grundlegenden Erkenntnisse der allgemeinen Gerontologie und der Geriatrie lassen sich daher grundsätzlich auch auf geistig behinderte Menschen übertragen.

PDF-Icon Altern mit geistiger Behinderung - Leseprobe (PDF-Datei, 293 kb)

Manchmal gibt es einfach ein bisschen Einschränkungen
Inge Berroth, Schwäbisch Hall

Inge Berroth lebt als Rentnerin in einer Außenwohngruppe der Behindertenhilfe DLAK« in Schwäbisch Hall. »Was macht das Älterwerden aus?« fragten wir sie.

PDF-Icon Manchmal gibt es einfach ein bisschen Einschränkungen - Leseprobe (PDF-Datei, 289 kb)

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